Elterliche Sorge – Umgang

Eltern trennen sich – Kinder trennen sich nicht.
Leben mit Kindern ist eine lebenslange verbindende Entscheidung.
Die Verantwortung der Eltern bleibt immer. – In der Praxis ergeben sich vielfältige Schwierigkeiten.

Eltern sind bei Trennung und Scheidung insbesondere bei der Frage des Aufenthalts und des Umgangs mit dem Kind bzw. den Kindern gefordert:

  • Wo bzw. beim wem sollen die Kinder ihren alltäglichen Lebensmittelpunkt haben?
  • Welche Entscheidungen müssen die Eltern gemeinsam treffen? – Und wie treffen Sie sie?

Eltern führen auch nach Trennung und Scheidung die gemeinsame elterliche Sorge in der Regel fort.
Immer häufiger möchten auch die Väter, dass ihre Kinder den Lebensmittelpunkt bei Ihnen haben. Dann wird die Mutter auf das 14-tägige Umgangsrecht verwiesen. Oder: Die Eltern versuchen mit den Kindern im sog. Wechselmodell zu leben. Auch nach der Trennung wollen sich beide Elternteile, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, gleichmäßig um die Kinder kümmern. Das Modell des “Zahlpappis” hat ausgedient.
Auf Antrag eines Elternteils, unabhängig davon, ob das Kind aus einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft oder einer Ehe stammt, kann die elterliche Sorge für das Kind im Ausnahmefall (absolute Ausnahme!) einem Elternteil übertragen werden.

Bleibt es nach der Trennung oder Scheidung bei der gemeinsamen elterlichen Sorge, so bezieht sich diese nur auf Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung (z.B. Wahl der Schulart, Aufenthaltsbestimmung). In allen Angelegenheiten des täglichen Lebens liegt die Entscheidungsbefugnis bei dem Elternteil, bei dem sich das Kind aufhält.

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